Melvyn Poore solo (DA)

07.04.2017 (22:30)

 

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Melvyn Poore solo

 

Nachtkonzert der 71. Frühjahrstagung für Neue Musik und Musikerziehung
 
Melvyn Poore | Tuba, Euphonium, adapted guitar
 
 
Auch bei der 71. Auflage ihrer Frühjahrstagung sind die Neutöner wieder für ein Nachtkonzert zu Gast im akustisch exzellenten Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut. Diesmal mit einem Solokonzert des britischen Tubisten und Komponisten Melvyn Poore, der sowohl in der Improviations-Szene wie in der Neuen Musik zuhause ist. 
 
 
Wie weit man mit einem scheinbar unbeweglichen Instrument wie der Tuba gehen kann, klärte sich für Melvyn Poore erst während seines Studiums. Seine Erfahrungen als "music director" des "Birmingham Arts Laboratory" verstärken schließlich die Einsicht, dass es ein Tuba-Leben auch jenseits des Orchesteralltags geben muss. "Schon als Student habe ich am liebsten Stücke gespielt, die gar nicht für die Tuba geschrieben waren", sagt Poore.
 
 
Es folgten Experimente mit Tonbändern und Elektronik. Diese führten Poore zu einer neuen Leidenschaft: der experimentellen Interaktion von akustischen Instrumenten und Technik, die nun gleichberechtigt neben rein akustischen Experimenten mit den Klangmöglichkeiten der Tuba stehen. Hinzu kamen erste Erfahrungen mit improvisierenden Musikern etwa in Barry Guys London Jazz Composers Orchestra oder Georg Gräwes Grubenklangorchester.
 
 
Seine Erfahrungen gibt Poore als Interpret, Komponist und auch als Dozent weiter: Er war von 1989 bis Ende 1991 "Research Assistant" am Salford College of Technology, 1992-94 Gast am Zentrum für Kunst- und Medientechnologie in Karlsruhe (wo er sein Konzept "METAinstrument" entwickelte) und 1993-95 "Visiting Professor for Electro-Acoustic Music" am Royal College of Music in London. Heute lebt Poore in Köln und ist Mitglied im Ensemble Musikfabrik NRW.

 

 
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