Orgelinferno Thomas Wind (HD)

24.11.2017 (21:00)

 

Jazzhaus Heidelberg, Leyergasse 6, www.jazzhaus-heidelberg.de

 

 

Orgelinferno mit Thomas Wind und Gästen

 


Künstler des Abends: Tobias Langguth, Gitarre, Gesang, Thomas Wind, Orgel, Wolfgang Disch, Schlagzeug. Orgelbands prägten „The New Sound“ in den 1960ern. Einen Sound, der nicht für die Konzertsäle, sondern die rauchigen Clubs und Bars gemacht war, tanzbar, unterhaltsam, funky – „the people’s music“ eben. Oder wie der Pfälzer sagen würde: „Jazz für die Leut“.

 

The swinging and funky sounds of the jazz organ trio.
 

Das Orgeltrio, bestehend aus Orgel, Gitarre und Schlagzeug ist ein relativ junger Klassiker des Jazz. Orgelbands prägten „The New Sound“ in den 60ern, ein Sound, der nicht für die Konzertsäle, sondern die rauchigen Clubs und Bars gemacht war, tanzbar, unterhaltsam, funky – „the people’s music“ eben. Oder wie der Pfälzer sagen würde: „Jazz für die Leut’“. Die musikalischen Hauptzutaten: Gospel, Soul-Jazz, Blues, R&B und die tagesaktuellen Pophits. Der Sound des Orgeltrios ist umwerfend: Die Hammondorgel (von ihren Verehrern ehrfurchtsvoll auch „the beast“ genannt) verfügt über eine breite Palette von Klangfarben und eine enorme Dynamik. Der charakteristische Orgelsound mischt sich kongenial mit den Akkordakzenten und den Single-Lines der verstärkten Jazzgitarre. Orgel und Gitarre werden getragen und angetrieben durch die swingenden oder funky Beats des Schlagzeugs. Die Geschichte des Orgeltrios verzeichnet einige überragende Organisten-Gitarristen-Paarungen, die die Maßstäbe bis heute bestimmen: Jimmy Smith und Kenny Burrell, Mel Rhyne und Wes Montgomery, Lonnie Smith und George Benson, Larry Young und Grant Green. In den letzten Jahren haben die Jazzorgel und das Orgeltrio eine echte Renaissance erlebt. Eine junge Garde von Organisten – Larry Goldings, Joey DeFrancesco, Sam Yahel, Gary Versace, Jared Gold, um nur einige zu nennen – hat das Instrument entstaubt und ihm neuen musikalischen Atem eingehaucht. Der Heidelberger Jazzmusiker Thomas Wind initiierte vor vier Jahren im Jazzhaus die Konzertreihe ORGELINFERNO und präsentierte wechselnde handverlesene Trioformationen u.a. mit den Gitarristen Christian Eckert, Jochen Seiterle, Martin Lejeune, Lorenzo Petrocca und Andy Bayless und den Schlagzeugern Christian Huber, Kristof Körner und Ringo Hirth. Thomas Wind begann als Klavierspieler in einer Swingband, wechselte bei der legendären Jazz-Rock-Formation brassy brew zu Fender Rhodes-Piano und Synthesizer, spielte Vibraphon bei Bireli Lagrene und Piano bei Helena Paul. In den vergangenen zehn Jahren widmete er sich mehr und mehr der Hammond-Orgel, begleitete das Urgestein Jochen Brauer (Jochen Brauer & The Organizers) und pflegte den Funk-Jazz mit der Band Soul Station.

 

 

 
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